Die wichtigsten Veränderungen auf einen Blick

Das OpenText Produktportfolio rund um Outputmanagement hat sich in den letzten Jahren immer wieder verändert. Zukäufe und Umbenennungen verwirren an einigen Stellen vielleicht mehr, als sie nützen. Insbesondere der Dokumentengenerierer StreamServe lief zeitweise unter dem Namen CCE und wird nun unter dem Namen Exstream vermarktet, ist jedoch nicht mit dem 2017er Zukauf HP Exstream zu verwechseln. Aber nicht nur der Name hat sich geändert. Auch neue Komponenten sind hinzugekommen und bestehende haben sich verändert. Hier ein paar der spannendsten Veränderungen auf einen Blick.

DesignCenter hört nun auf den Namen CommunicationsBuilder

Das bekannte DesignCenter wurde in CommunicationsBuilder umbenannt. Über die Namensänderung hinaus ist die größte Änderung, dass die Nutzug eines CVS Systems nun keine Option, sondern ab v16 obligatorisch ist. Anders als noch bei v5.6.2 lässt sich jedoch kein externes CVS an den CommunicationsBuilder anbinden, sondern lediglich das OpenText System CAS. Mittels CAS werden im CommunicationsBuilder Projekte in CVS Manier versionsverwaltet, was Vorteile in der Nachvollziehbarkeit der Änderungen mit sich bringt. Leider handelt es sich bei den Sourcen nach wie vor um Binärdateien, weshalb ein Versionsvergleich nach wie vor nicht möglich ist.

Preview Server

Die PreviewServer.exe wird nicht mehr im Installationspaket der v16 ausgeliefert, die in v5.6.2 enthaltene Version kann jedoch weiter angesprochen werden. Dies erfordert jedoch eine Anpassung des Outputconnectors auf den Driver „StreamServe External Viewer“ und eine neue Hinterlegung der Variablen.

Overlay Editor (LXF Editor)

Auch der Overlay Editor ist nicht mehr im Installationpaket der v16 enthalten. Die in der Version 5.6.2 bereitgestellte Executable kann auf einen mit v16 bestücktem Client kopiert und ausgeführt werden, erzeugt allerdings bereits eine Fehlermeldung beim Starten des Programms. Da anstelle von .LXF von OpenText seit langem Storyteller Fragmente empfohlen werden, ist auch dies ein logischer Schritt in der sukzessiven Abschaffung des PageOUT. Wenn keine dynamischen Inhalte benötigt werden, können alternativ zum LXF auch PDF Overlays zum Einsatz kommen, welche im PageOUT wie auch Storyteller verwendet werden können.

PageOUT hinzufügen unmöglich

Viele Nutzer von StreamServe haben den seit 2010 verfügbaren Storyteller nach wie vor nicht adaptiert. Ab Version 16 ist im Communications Builder die Neuanlage von PageOUTs nicht mehr möglich. Nach vielen Jahren, in denen OpenText über die auslaufende Unterstützung des PageOUTs gesprochen hat, ist dies nun der erste spürbare Schritt, um den Wechsel auf den Storyteller zu forcieren. StreamServe/Exstream nutzende Unternehmen sehen sich nun entsprechend mit einer Storyteller Migration konfrontiert, welche nicht weiter aufgeschoben werden sollte.

Vorsicht bei langen Scripten

Eine Erfahrung, die wir bei einem Upgrade-Projekt machen mussten, ist, dass der neue Communications Builder v16 maximal 14.700 Zeichen in Scriptfenstern (z.B. Script before Message) beherrscht. Werden diese überschritten, liefert der Nachfolger des Design Centers keine sinnvolle Warnmeldung, sondern stürzt ohne Warnung bei dem Schließen eines Scriptfensters ab. Dieses Problem ist auf keiner Known Bugs Liste von OpenText zu finden und muss durch Handarbeit umgangen werden, indem betroffene Scripte gekürzt oder Teilbereiche des Scripts in Funktionen überführt werden.

Zeit zu handeln

Eigentlich sollte der Standard-Support der OpenText StreamServe v5.6.2 im Dezember 2019 auslaufen. Aufgrund der vielen noch nicht umgestellten Installationen verlängerte OpenText den Standard-Support schließlich am 03.12.2019 um 6 Monate auf den 30.05.2020. Danach gibt es nur noch die Möglichkeit, einen kostenintensiven Extended-Support zu buchen.

Wenn Sie für das umfangreiche Versionsupgrade von OpenText StreamServe v5.6.2 auf OpenText Exstream v16.4 oder höher Unterstützung benötigen, stehen wir gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an. Wir freuen uns darauf, Ihre StreamServe-Installation kennenzulernen.

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Autor: Patrick Michels
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